ESCAPE YOUR HOUSEDas Archiv der Häuser
Rätselblätter, eine Chiffrierscheibe und verschlossene Umschläge auf einem Küchentisch

Selbst gemacht · kostenlose Vorlagen

Schnitzeljagd zuhause

Für eine Schnitzeljagd zuhause braucht ihr einen Schatz, acht bis zwölf verknüpfte Hinweise und die richtigen Verstecke. So geht's, und so wird daraus ein kleiner Escape Room.

Die Schritte, der Reihe nach

  1. Der Schatz und die Geschichte. Ein Satz genügt: „Jemand hat die Kerzen versteckt“, „Opa hat einen Umschlag hinterlassen“. Die Geschichte gibt einen Grund zum Suchen.
  2. Der Weg. Fangt am Ende an: Wo liegt der Schatz? Dann rückwärts, Ort für Ort, bis zum ersten Hinweis.
  3. Die Hinweise. Jeder führt zum nächsten. Wechselt die Arten ab: ein Rätselreim, eine Zeichnung, ein Code, ein Gegenstand zum Anfassen.
  4. Die Verstecke. Auf Handhöhe, an Orten, die alle kennen. Notiert auf einem Blatt, wo ihr was hingelegt habt.
  5. Der Test. Lasst jemanden, der nichts weiß, den Weg ausprobieren: So findet ihr den Hinweis, der nicht funktioniert.
  6. Die Hilfen. Bereitet für jeden Hinweis eine Hilfe vor, für alle, die feststecken.

Von der Schnitzeljagd zum Escape Room

Der Unterschied liegt im Schloss: In einem Escape Room „öffnet“ die richtige Antwort etwas. Zuhause funktionieren Papierschlösser: ein verschlossener Umschlag, auf dem steht, was man zum Öffnen braucht, ein Hüter, der das nächste Blatt nur gegen das richtige Wort herausgibt, oder eine Antwort, die ein Ort im Haus ist. Das Kit „Selbst gemacht“ enthält die leeren Vorlagen: Papierschlösser, Chiffrierscheibe, Raster, Hinweiskärtchen, Rollenkarten und die Abschlussurkunde (16 Seiten).

Wenn ihr keine Zeit habt, sie selbst zu schreiben

Es gibt vier fertig geschriebene Fälle, kostenlos: die Detektivparty zum Geburtstag für 8–12 Jahre, die Nacht der Türen für Halloween, das Krimidinner und den Abend zu zweit. Oder den Prolog in der App (auf Italienisch), der keine Vorbereitung braucht.

Häufige Fragen

Wie organisiert man eine Schnitzeljagd zuhause?

Wählt einen Schatz und einen Zielort, dann schreibt 8 bis 12 verknüpfte Hinweise: Jeder Hinweis führt zu einem Ort im Haus, an dem der nächste liegt. Versteckt sie auf Handhöhe, notiert auf einem Blatt, wo ihr sie hingelegt habt, und macht einen Test mit jemandem, der nichts weiß.

Wie viele Hinweise braucht man?

Acht bis zwölf für etwa eine Stunde. Mit kleinen Kindern reichen fünf oder sechs einfache Hinweise, gern mit Zeichnungen statt Wörtern.

Wo versteckt man die Hinweise in der Wohnung?

Unter einem Kissen, hinter einem Spiegel, in einem Buch, in einer Manteltasche. Niemals im Backofen, in der Waschmaschine, unter der Spüle oder in der Nähe von Steckdosen und Herd, niemals oben auf Schränken.

Wie macht man die Schnitzeljagd für Erwachsene und Jugendliche schwieriger?

Macht aus den Hinweisen Rätsel: eine Nachricht mit der Chiffrierscheibe, ein Umschlag, der sich nur mit dem richtigen Wort öffnet, ein Logikgitter. Das Kit „Selbst gemacht“ hat die leeren Vorlagen fertig.

Ab welchem Alter?

Die Schnitzeljagd mit Bildern funktioniert auch unter 7 Jahren, mit einem Erwachsenen in der Nähe. Ab 8 Jahren kann man Wörter und kleine Codes verwenden; ab 12–14 Geheimschriften und ein bisschen Spannung.